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Katzenaugen

Quarz-Katzenauge 4,41 Kt aus Sri Lanka
Quarz-Katzenauge 4,41 Karat aus Sri Lanka Silimanit-Katzenauge 1,99 Kt aus Sri Lanka
Sillimanit-Katzenauge 1,99 ct aus Sri Lanka Kornerupin-Katzenauge 4,41 Kt aus Sri Lanka
Kornerrupin-Katzenauge 4,41 ct 
 Als Katzenauge bezeichnet man bei einem Cabochon einen schimmernden Lichtstreifen , der über die Oberfläche zu gleiten scheint. Den Katzenaugeneffekt nennt man auch Chatoyance.

  Wie auch bei den Sternsteinen kommt der Katzenaugeneffekt durch orientiert eingelagerte nadelige Einschlüsse, seltener durch Hohlkanäle (z. B. Aquamarin-Katzenauge) zustande. Voraussetzung dafür ist allerdings eine punktförmige Beleuchtung - Sonne ist am besten, Glühbirnen- oder Halogenleuchten, Kerze etc. sollten immer ausreichend sein, um den Effekt zu erkennen. Neonröhren wären beispielsweise ganz schlecht. Die Richtung der Schar dieser nadeligen Einschlüsse sind besondere kristallographische Richtungen, denn die Nadeln müssen sich der Struktur des Wirtssteines anpassen. Oft beispielsweise parallel der c-Achse ((Chrysoberyll-) Katzenauge und Kornerupin- Katzenauge). 

Die Natur der Einschlüsse konnte in vielen Fällen nicht herausgefunden werden (z. B. (Chrysoberyll-) Katzenauge). Es fallen  aber - wie auch bei den Sternsteinen -  immer wieder die gleichen Namen. Beim Kornerupin-Katzenauge bestehen die parallel der c-Achse orientierten Einschlüsse neben schwarzen, glänzenden Rutilnadeln auch aus flockigem Graphit. Auch Hämatitplättchen stellen immer wieder die Ursache für Katzenaugen dar (z.B. bei Iolith).

  Je kleiner und feiner die Kriställchen sind und je häufiger sie im Stein vorkommen, desto schärfer erscheint der Streifen, eine gleichmäßige Verteilung vorausgesetzt.  

  Allgemein gelten transparente oder zumindest transluzente Steine als seltener als opake (= undurchsichtig).

  Das sogenannte Katzenauge ist das wertvollste und begehrteste (hauptsächlich in Asien, weniger hierzulande). Es ist eine Varietät des Chrysoberylls. Alle anderen Katzenaugen muss man mit dem Mineralnamen  kennzeichnen: z. B. Quarz-Katzenauge oder Sillimanit-Katzenauge oder mit dem Mineralgruppennamen (z. B. Granat-Katzenauge).

Dipl.-Mineraloge
Jörg-Thomas Müller
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